historischer Bezug:

Geschichtlich gesehen können sich die drei um die Jahrhundertwende auf dem Gebiet des heutigen Wuppertal existierenden Städte durchaus mit dem Rest Europas und der Welt messen, nicht nur was die Dichte an Brauereien angeht, sondern generell in der Menge der produzierenden Betriebe pro Quadratkilometer. Ob es nun die weltberühmten „Barmer Artikel“ waren, die Stoffe und Litzen aus Elberfeld oder auch die Zechen weit im Westen in Vohwinkel, das heutige Wuppertal spielte überall in der Weltspitze mit. Unvergessen sind auch die metallverarbeitenden Betriebe in Cronenberg und Ronsdorf sowie die Garnbleichereien in Rittershausen und Heckinghausen. Einer der größten regionalen Produktionszweige war allerdings das Brauereiwesen. So sind seit 1780 bis heute mehr als 170 Brauereien und Brauhäuser im heutigen Wuppertal gelistet gewesen. Natürlich kennt man heute noch die „großen“ Namen wie bsp.  WickülerBremmeGesenbergTienes, Wald- und Feldschlösschen aber auch kleinere Betriebe wie die Brauerei Johann Abraham Wülfing oder die Brauerei J.A. Schmerenbeck spielten ihre zeitgeschichtliche Rolle bei der Entwicklung der Städte im Tal der Wupper. Insgesamt erreichten die Brauereien in der späteren Stadt Wuppertal einen Ausstoß, der knapp 10% des kompletten deutschen Ausstoßes an Bier ausmachte.
UND:
Seit 1900 musste nicht eine einzige Wuppertaler Brauerei den Braubetrieb aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten aufgeben, sondern sie wurden allesamt Opfer der Marktkonzentration einiger Großkonzerne!

"Wuppertal und Bier, bis heute sind diese Worte untrennbar miteinander verbunden."

 

Interessengemeinschaft

Bergisches Bier e.V.

 

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