Satzung

Satzung der Interessengemeinschaft Bergisches Bier

 


§ 1 – Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Interessengemeinschaft Bergisches Bier. Er

soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Namen
Interessengemeinschaft Bergisches Bier e.V. führen.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in 42287 Wuppertal
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
(4) Der Verein soll in das Vereinsregister der Stadt Wuppertal eingetragen
werden.

 

§ 2 – Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit des Vereins.
(1) Der Verein Interessengemeinschaft Bergisches Bier dient allein der
Verfolgung gemeinnütziger Zwecke auch im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
(2) 1. Diese Zwecke bestehen aus
- der Förderung von Wissenschaft und Forschung
- der Förderung von Kunst und Kultur
- der Förderung von Heimatkunde und deren Pflege
- der Förderung des traditionellen Brauchtums
2. Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch
Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben,
Durchführung von Kunst- und Kulturveranstaltungen,
Durchführung heimatkundlicher Veranstaltungen, sowie die Wiederbelebung
und Erhaltung traditioneller Brauchtümer.
Alles insbesondere im Zusammenhang mit den Themen „Bier“,
„Bierbrauen“, sowie „Brauwesen in Wuppertal und dem Bergischen
Land und dessen Historie“
(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den
Mitteln des Vereins. Finanzielle Mittel aus Beiträgen und Fördermitteln
dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Keine
Person darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütung oder durch
Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,begünstigt werden.
(4) Der Verein ist politisch und religiös neutral
(5) Zur Erreichung des Vereinszwecks kann der Verein auch einen Zweckbetrieb
im Sinne des § 65 AG direkt oder durch Beteiligung betreiben.

§ 3 - Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person und jede juristische
Person werden, sofern sich daraus keinerlei Gewissenskonflikte zu bereits
bestehenden Vereinen, Unternehmen oder Institutionen ergeben können.
(2) Der Mitgliedsantrag erfolgt schriftlich gegenüber dem Vorstand. Dieser
entscheidet nach freiem Ermessen; eine Mitteilung von Ablehnungsgründen
an den Antragsteller ist nicht erforderlich.
(3) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Mitteilung des
Annahmebeschlusses wirksam (Aufnahme).
(4) Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung
Ehrenmitglieder auf Lebenszeit aufnehmen.
(5) Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
(6) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der
Austritt kann nur mit einer Freist von drei Monaten zum Ende des
Geschäftsjahres erklärt werden. Ein Mitglied kann durch Beschluss der
Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es
(a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in
schwerwiegender Weise geschädigt hat oder
(b) mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im
Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Setzung einer
Zahlungsfrist von wenigstens vier Wochen sowie Androhung des
Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat.
Entsprechendes gilt, wenn das Mitglied mit dem Beitrag nach § 4
Nr. 3 in Verzug gerät.
(7) Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung
Stellung zu nehmen. Diese ist ihm schriftlich nebst Belehrung mindesten
zwei Wochen vorher mitzuteilen.
§ 4 – Mitgliedsbeiträge
(1) Jedes Mitglied hat einen jährlichen im Voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag
zu entrichten, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung
festgelegt wird. Dabei ist die Offenheit des Vereins für die Allgemeinheit
angemessen zu berücksichtigen.
(2) Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller
Notlagen kann die Mitgliederversammlung Sonderumlagen festsetzen.
(3) Neue Mitglieder haben binnen zwei Wochen nach Aufnahme den
geltenden jährlichen Mitgliedsbeitrag anteilig auf das laufende
Geschäftsjahr zu zahlen.
§ 5 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Umsetzung der Vereinszwecke aktiv
mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes
Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.
(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern,
insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten und, soweit
es in seinen Kräften steht, die Veranstaltungen des Vereins durch seine
Mitarbeit zu unterstützen.
(3) Jedes Mitglied hat im Rahmen des Vereinszwecks den gleichen Anspruch
auf Nutzung von Vereinseigentum sowie auf Hilfestellung durch Rat und
Tat, vermittelt durch den Vorstand.
§ 6 – Aufbringung und Verwendung von Zuwendungen
(1) Zuwendungen zur Erfüllung des Vereinszwecks nach §2 sollen
aufgebracht werden durch
- Beiträge der Vereinsmitglieder
- Geld- und Sachspenden
- Sonstige Aktivitäten, die geeignet sind die finanzielle Ausstattung des
Vereins zu verbessern.
§ 7 – Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
(1) Dem Vorstand des Vereins obliegt die Vertretung des Vereins nach § 26
BGB und die Führung seiner Geschäfte. Der Vorstand besteht aus
dem/der Vorsitzenden, seinem/ihrem Stellvertreter/-in, einem/-r
Schriftführer/-in und dem/der Kassenwart/-in. Der Vorsitzende vertritt
den den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein; im Übrigen
vertreten zwei Vorstandsmitglieder den Verein gemeinsam.
(2) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,
insbesondere für
- Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung
einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung.
- die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
- die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des
Jahresberichtes,
- die Aufnahme neuer Mitglieder.
(3) Die Vorstandsmitgliedschaft setzt Vereinsmitgliedschaft voraus. Die
Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Dauer von zwei
Jahren (beginnend mit der Feststellung der Wahl). Eine Wiederwahl ist
zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur
Wahl seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem
Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein
Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung
in den Vorstand zu wählen.
(4) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom
Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter
einberufen, eine Frist von wenigstens einer Woche soll eingehalten
werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei
Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die
seines Stellvertreters.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind zeitnah zu protokollieren. Das
Protokoll ist vom Schriftführer, hilfsweise einem anderen teilnehmenden
Vorstandsmitglied zu unterschreiben.
§ 8 – Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidungen in
folgenden Angelegenheiten:
- Änderung der Satzung,
- Auflösung des Vereins,
- Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie Ausschluss von Mitgliedern aus
dem Verein,
- die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
- die Entgegennahme des Jahresberichtes und die Entlastung des
Vorstandes,
- die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge
- Bestellung von Ausschüssen, Delegierten und Rechnungsprüfern
(2) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, hat der Vorstand
eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung
erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer First von zwei Wochen und unter
Angabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung
folgenden Tag.
Die Einladungsschreiben sind an die letzte dem Verein bekannte Adresse
des einzelnen Mitgliedes zu richten.
(3) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis
spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand
schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den
Antrag entscheidet der Vorstand. Über abgelehnte oder erst in der
Versammlung gestellte Anträge zur Tagesordnung entscheidet die
Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden
Mitglieder; dies gilt nicht für die Anträge, die eine Änderung der Satzung,
die Auflösung des Vereins oder Änderung der Mitgliedsbeiträge zum
Gegenstand haben.
(4) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen,
wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein
Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und er
Gründe beantragt. Soweit die Umstände es zulassen, ist eine Ladungsfrist
von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der
Einladung bekannt zu geben.
(5) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei
dessen/deren Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter/-in und bei
dessen/deren Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung
zu wählenden Versammlungsleiter geleitet. Bei Wahlen kann die Leitung
für die Dauer der Wahl einem Wahlausschuss übertragen werden.
(6) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein
Viertel aller Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist
der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite
Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen.
Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(7) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die
Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Mitglied
dies beantragt. Zur Beschlussfassung erforderlich ist die einfache
Mehrheit der gültigen, abgegebenen Stimmen. Enthaltungen bleiben
außer Betracht. Zur Satzungsänderung ist eine Drei-Viertel-Mehrheit, zur
Vereinsauflösung eine Neun-Zehntel-Mehrheit erforderlich. Änderungen
des Vereinszwecks erfordern die Zustimmung aller Mitglieder; Nichterschienene
können diese nur binnen eines Monats gegenüber dem
Vorstand erklären. Die Frist beginnt mit dem auf die
Mitgliederversammlung folgenden Tag.
(8) Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der
anwesenden Mitglieder auf dich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren
Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Stimmenenthaltungen
gelten als ungültige Stimmen.
(9) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten
Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer
und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
§ 9 – Auflösung, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke
(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes fließt
das Vermögen nach einer Sperrfrist von zwei Jahren einem von der
Auflösenden Mitgliederversammlung zu bestimmenden, gemeinnützigen
Zweck zu. Liquidatoren sind der/die Vorsitzende und sein/ihr Stellvertreter/-
in, hilfsweise der/die Kassenwart/-in, in gemeinschaftlicher
Vertretung, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.
(2) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein
aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit
verliert.
Vorstehende Satzung wurde am 12.04.2016 errichtet.


"Wuppertal und Bier, bis heute sind diese Worte untrennbar miteinander verbunden."

 

Interessengemeinschaft

Bergisches Bier e.V.

 

Borkumerstr. 33

42287 Wuppertal

 

Tel.: 02 02 / 27 22 98 43

  

Kto.-Nr.: 800466

BIC: WUPSDE33

IBAN: DE95330500000000800466